Fachkräftemangel

„Wir bringen Mensch und Arbeit zusammen“,

 – das ist einer der Leitsätze unter dem die EGA GmbH (Europäische Gesellschaft für Arbeit) in Cottbus Personal in Arbeitsverhältnisse bringt. Im Oktober 2015 hat die EGA GmbH ihre Arbeit aufgenommen. „In der Region gibt es in verschiedenen Branchen einen sehr hohen Bedarf an Fachpersonal“, sagt Personalmanagerin Livia Kolz.

Der Dienstleister bringt Fachpersonal aus den Bereichen Handwerk, Industrie, Baugewerbe, EDV, im kaufmännischen Bereich, in der Verwaltung oder im Gesundheitsbereich in Arbeit.

Um den hohen Bedarf an Fachkräften in der Lausitz zu decken, arbeitet die EGA mit Partnern im in europäischen und nicht europäischen Ausland, etwa in Polen, Tschechien, Ungarn oder Bosnien-Herzegowina zusammen, um qualifiziertes Personal in die Lausitz zu holen – zukünftig ist laut Livia Kolz auch eine Kooperation mit Partnern in Vietnam geplant.

„Momentan läuft bei uns ein Projekt, um bosnische Fachkräfte nach Deutschland zu holen, die in ihrem Land überausgebildet werden und nach ihrer Ausbildung in ihrem Land keine Arbeit bekommen“, sagt Livia Kolz.

Bisher sind 8 Fachkräfte (Krankenschwestern und Krankenpfleger) aus Bosnien-Herzegowina schon in Cottbus angekommen und in unterschiedliche Unternehmen integriert. Damit die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt gut klappt, kümmern sich die Mitarbeiter der EGA GmbH nicht nur darum, dass die berufliche Qualifikation der bosnischen Fachkräfte in Deutschland anerkannt wird, sondern helfen unter anderem auch bei der Wohnungssuche und bei der sozialen Integration.

„In der Pflege und im sozialen Bereich herrscht ebenfalls ein sehr großer Fachkräftemangel“,

so Personalberaterin Romy Kohlmeier. Um den Personalbedarf in diesem Bereich auf lange Sicht decken und weitere Mitarbeiter für die Gesundheitsbranche und den Pflegesektor gewinnen zu können, setzt die EGA zukünftig nicht nur auf die Zusammenarbeit mit Partnern im Ausland, sondern auch auf die Zusammenarbeit mit Ausbildungsinstituten, um junge Fachkräfte, bevorzugt in der Region, in Arbeit zu bringen.